Unterstützungskasse
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STRATEGIE Finanzmanagement wurde in der Tageszeitung "Die Welt" unter die besten Berater 2015 gewählt.

Unterstützungskasse

Bauen Sie auf den ältesten Durchführungsweg der betrieblichen Altersvorsorge in Deutschland

Unter dem Begriff Unterstützungskasse versteht man eine rechtsfähige Versorgungseinrichtung, die sich mit der Durchführung der betrieblichen Altersversorgung beschäftigt. Es handelt sich bei der Unterstützungskasse um den ältesten Durchführungsweg der betrieblichen Altersvorsorge, der in Deutschland anerkannt ist.

Rechtsanspruch durch die Unterstützungskasse

Ein formaler Rechtsanspruch auf die Versorgungsleistung wird durch die Unterstützungskasse nicht gewährleistet. Für den versorgungsberechtigten Arbeitnehmer ist diese Tatsache jedoch nicht von Bedeutung, da der Arbeitgeber laut § 1 (1) des BetrAVG (Betriebsrentengesetzt) für die Erfüllung sämtlicher von ihm zugesagten Leistungen einstehen muss, obwohl die Durchführung nicht direkt über ihn erfolgt. Kommt es zur Insolvenz des Arbeitgebers, so sind die Betriebsrenten durch den Pensionssicherungsverein gesichert und werden durch diesen gezahlt. Der Arbeitgeber muss an diesen Verein je nach Höhe der Versorgungszusagen einen Mitgliedsbeitrag zahlen.

Keine Beiträge, sondern Zuwendungen

Die Einzahlungen in die Unterstützungskasse erfolgen durch den Arbeitgeber über so genannte Zuwendungen. Entsprechend den Regelungen des § 4 d des Einkommenssteuergesetzes können diese Zuwendungen als Betriebsausgabe geltend gemacht werden.

Keine Lohn- und Einkommenssteuer

Während der Zeit, in der die Zuwendungen gezahlt werden (so genannte Ansparphase) fallen für den Arbeitnehmer weder Lohn- noch Einkommenssteuer an. Dies gilt sowohl für Versorgungen, die durch den Arbeitgeber finanziert werden, als auch für Versorgung durch Entgeltumwandlung. Arbeitgeberfinanzierte Zuwendungen zur Unterstützungskasse sind sozialversicherungsfrei, bei Entgeltumwandlungen sind sie bis zu einer Höhe von 4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze zur gesetzlichen Rentenversicherung (West) von der Sozialversicherung befreit.

Wir die Versorgungsleistung dann ausgezahlt, unterliegt sie der vollen Besteuerung nach § 19 Abs. 1 Nr. 2 des Einkommenssteuergesetzes, da es sich um Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit handelt.

Vorteile der Unterstützungskasse für den Arbeitgeber

Für den Arbeitgeber bieten Zuwendungen an den Arbeitnehmer in Form einer Unterstützungskasse einige Vorteile. Vor allem im Falle der Entgeltumwandlung sinken die Lohnnebenkosten, die in der Regel ansonsten doch recht hoch ausfallen. Sämtliche Zuwendungen können vollständig als Betriebsausgaben steuerlich angesetzt werden, zudem wird durch die Unterstützungskasse der eigene Verwaltungsaufwand verringert. Zuwendungen in eine Unterstützungskassenversorgung sind bilanzneutral und stärken deshalb die Unternehmensliquidität.

Was passiert, wenn der Arbeitgeber gewechselt wird?

Kommt es zu einem Wechsel des Arbeitgebers, kann die Unterstützungskassenversorgung nur unter bestimmten Voraussetzungen durch den Arbeitnehmer mitgenommen werden. Eine Übertragung, die sich nicht steuerschädlich auswirkt, ist nur möglich, wenn der neue Arbeitgeber bereits Mitglied in derselben Unterstützungskasse ist oder noch wird. Generell besteht gemäß Betriebsrentengesetz allerdings kein Anspruch auf Mitnahme der Unterstützungskassenversorgung.

Wir beraten Sie!

Als Ihr kompetenter Versicherungsmakler in München beraten wir Sie gern zu allen Fragen in Bezug auf das Thema betriebliche Altersversorgung und speziell Unterstützungskasse. Sprechen Sie uns einfach an, wir beraten Sie gern.

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