Direktversicherung
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Direktversicherung

Die betriebliche Altersvorsorge auf Basis einer fondsgebundenen der kapitalbildenden Lebensversicherung

Bei der Direktversicherung handelt es sich um eine Form der betrieblichen Altersvorsorge, die der Arbeitgeber für seine Arbeitnehmer abschließt. Mögliche Varianten sind dabei die Fondsgebundene Lebensversicherung oder die Kapitalbildende Lebensversicherung. Der Arbeitgeber ist der Beitragszahler, der Versicherte und Begünstigte der Arbeitnehmer.

Funktionsweise der Direktversicherung

Bei der Direktversicherung wird ein Teil des Gehalts des Arbeitnehmers nicht an diesen ausgezahlt, sondern in Beiträge für die Versicherung investiert. Eine steuerfreie Einzahlung von bis zu 2.688 Euro pro Jahr ist hier möglich (4 % der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung).

Am Ende der Laufzeit, aber frühestens mit Erreichen des 62. Lebensjahres, wird die Direktversicherung ausgezahlt. Bezugsberechtigt ist aber nicht nur der Arbeitnehmer, sondern auch die Hinterbliebenen.

Gerade in München haben zahlreiche Unternehmen diese Form der betrieblichen Altersvorsorge für ihre Arbeitnehmer abgeschlossen – klar, hier sind schließlich weltweit operierende Unternehmen angesiedelt. Die Direktversicherung kann aber nur für die Haupttätigkeit abgeschlossen werden. Für einen Nebenjob ist der Abschluss nicht möglich.

Interessante Details

Da niemand garantieren kann, dass er in seinem Job bleibt, ist es gut zu wissen, dass die Direktversicherung nicht auf ALG II angerechnet wird. Sollte das Arbeitsverhältnis enden, so wird der Vorsorgevertrag auf den bis dato Bezugsberechtigten, also auf den Arbeitnehmer, übertragen. Möglich ist dann eine Eigenfinanzierung, eine Beitragsfreistellung oder auch die Übertragung des Vertrags an den neuen Arbeitgeber. Auch Selbstständige können den Vertrag fortführen.

Es gilt das Prinzip der nachgelagerten Besteuerung. Das heißt, die Zuwendungssumme wird erst dann besteuert, wenn sie ausgezahlt wird. Vorher entsteht zwar ein Guthaben im Versicherungsvertrag, hierauf müssen aber keine Steuern gezahlt werden.

Der Arbeitnehmer profitiert vom so genannten Garantiezins, der aktuell bei 1,75 % (ab 1. Januar 2012) liegt. Der Arbeitgeber spart mit der Direktversicherung Lohnnebenkosten, da das Gehalt, welches ausgezahlt wird, geringer ist. Die Lohnnebenkosten fallen nur auf den restlichen Bruttoarbeitslohn an. Außerdem ist der Verwaltungsaufwand für diese Form der Altersvorsorge sehr gering.

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